top of page

Ich möchte wissen, was in meinem Tier vorgeht. Aber will ich die Antwort wirklich hören?

5. Sept.
2 Min. Lesezeit

Diese Frage höre ich erstaunlich oft.

 

Interesse an Tierkommunikation ist da. Neugier auch. Und dann kommt dieser eine Gedanke: Was, wenn ich etwas erfahre, das ich lieber nicht gehört hätte?

 

Vielleicht möchten Sie wissen, warum sich Ihr Tier verändert hat. Wie es eine Situation erlebt. Ob ihm etwas fehlt. Oder ob es sich von Ihnen etwas wünschen würde.

 

Eigentlich genau die Fragen, für die Tierkommunikation da ist. Und trotzdem kann es Überwindung kosten, sie zu stellen. Denn eine Frage bedeutet eben auch, die Antwort nicht vorher bestimmen zu können.

 

Manchmal ist der Wunsch, das eigene Tier besser zu verstehen, genauso groß wie die Sorge vor dem, was man erfahren könnte.
Manchmal ist der Wunsch, das eigene Tier besser zu verstehen, genauso groß wie die Sorge vor dem, was man erfahren könnte.

Was, wenn die Antwort unangenehm ist?


„Was, wenn mein Tier unglücklich ist?“

„Was, wenn es gehen möchte?“

„Was, wenn ich etwas übersehen habe?“

„Was, wenn ich danach etwas weiß, das ich nicht mehr ausblenden kann?“

 

Vielleicht macht also gar nicht die Tierkommunikation Angst. Sondern die Möglichkeit, etwas zu erfahren, das sich danach nicht mehr ausblenden lässt.


 

Die Tierperspektive ist keine Vorgabe – sondern eine zusätzliche Information.


Genau hier ist mir etwas wichtig: Was mir in der Tierkommunikation begegnet, verstehe ich als die derzeit wahrgenommene Perspektive Ihres Tieres – nicht als das einzig mögliche Bild einer Situation.

Sie nimmt Ihnen auch keine Entscheidung ab. Bei gesundheitlichen Fragen, Schmerzen oder Entscheidungen am Lebensende gehört die tiermedizinische Einschätzung selbstverständlich dazu.

 

Tierkommunikation kann etwas anderes anbieten: die Perspektive des Tieres selbst.

Wie erlebt es seine Situation?

Was scheint ihm wichtig zu sein?

Wo zeigen sich vielleicht Bedürfnisse oder Dynamiken, die bisher nicht sichtbar waren?

 

Gerade weil wir so viel für unsere Tiere entscheiden, finde ich es nachvollziehbar, ihre Perspektive an bestimmten Stellen bewusst mit einzubeziehen. Nicht, damit das Tier anschließend über alles entscheidet. Sondern damit seine Perspektive im Gesamtbild nicht fehlt.



Und wenn die Antwort trotzdem schwerfällt?


Dann muss daraus nicht sofort eine Konsequenz entstehen.

Eine Wahrnehmung darf zunächst betrachtet, eingeordnet und mit dem abgeglichen werden, was Sie selbst bereits wissen und was Sie im Anschluss beobachten.

 

Manchmal bestätigt Tierkommunikation das, was längst gespürt wurde. Manchmal verändert sie den Blickwinkel. Und manchmal hilft sie einfach dabei, eine Situation differenzierter zu betrachten.

 

Wir kennen unsere Tiere oft sehr gut. Und trotzdem kann ihre eigene Sicht auf eine Situation unser Bild noch einmal ergänzen.
Wir kennen unsere Tiere oft sehr gut. Und trotzdem kann ihre eigene Sicht auf eine Situation unser Bild noch einmal ergänzen.

Und genau darin kann ihr Wert liegen.

 

Denn wir können unser Tier beobachten, kennen seine Gewohnheiten, seine Geschichte und sein Verhalten. Was wir nicht auf dieselbe Weise erfragen können, ist, wie es selbst eine Situation erlebt.

Tierkommunikation ergänzt genau diese Ebene. Sie steht nicht losgelöst von Ihren eigenen Beobachtungen und Erfahrungen, sondern erweitert das bisherige Bild um die Perspektive Ihres Tieres.

 

Meine Aufgabe besteht dabei nicht darin, Wahrnehmungen isoliert stehen zu lassen. Ich schaue auf Zusammenhänge und darauf, was davon für Sie und Ihr Tier überhaupt relevant sein könnte.

Dabei bewerte ich nicht. Was mir begegnet, gebe ich bedachtsam wieder und trenne dabei klar zwischen Wahrnehmung und Interpretation.

Ich nehme wahr. Ich ordne ein. Verantwortung bleibt dort, wo sie hingehört.



Wenn Sie die Perspektive Ihres Tieres kennenlernen möchten


In meiner Tierkommunikation gebe ich sensibel und transparent wieder, was mir begegnet.

 

Damit Sie Ihr Tier noch besser verstehen und seine Perspektive dort mitdenken können, wo Sie für Ihr Tier Entscheidungen treffen.


 


 
 
 

Kommentare


bottom of page